Raupenschlepper Ost (RSO)mit 7,5cm Pak 40


Raupenschlepper Ost mit 7,5 cm Pak 40 (RSO)

Die schlechten Bedingungen bei der Versorgung der Truppenteile im Russischen Winter 1941/42 zeigte der deutschen Führung die Unzulänglichkeit der Logistischen Einheiten mit den vorhanden Fahrzeugen bei den schlechten Bodenverhältnissen die Truppen auch nur Annähernd mit den benötigten Materialien (MVG/EVG) zu versorgen.
Oftmals wurden diese Defizite im Fahrzeugpool durch Beutekettenschlepper ausgeglichen jedoch nie in der tatsächlich benötigten Anzahl.

Unter der Leitung von F. Porsche entwickelte die Firma Steyr-Daimler-Puch AG sehr schnell einen Entwurf, der aber bezüglich der Bodenfreiheit noch etwas nachgearbeitet werden musste.

Ab ende November 1942 wurden die Produktionszahlen auf 1000 Stück (im Januar 1943 wurde die Zahl auf 2000 erhöht) festgelegt, wobei man auf sehr viele Teile aus dem Lastkraftwagenbau zurückgreifen konnte. Hierbei konnte man Getriebe, Motor und Kupplung fast 1:1 übernehmen.

Mitte 1943 wurde durch das Heereswaffenamt in Gemeinschaft mit den Steyrwerken das Projekt Selbstfahrlafette für die 7,5cm Pak 40 in Erwägung gezogen. Hierbei sollte es eine Allwetterplane geben und abklappbare Bordwände um die Geschützplattform zu vergrößern.

Das Fahrzeug fand die volle Zustimmung und es sollten Monatlich 400 Stück gefertigt werden, leider finden man in der Fachliteratur völlig unterschiedliche Zahlen über die tatsächlichen Produktionszahlen, aber die Begeisterung in der Truppe hielt sich in Grenzen, was man wohl auch an dem von der Soldaten verwendeten Namen ?Rollender Sarg Ost? erkennen kann.


Am 08.12.04 um 15:00 Uhr ist der RSO auf den Parkplatz der Panzertruppenschule gerollt, er war auf einem Tieflader der Truppenübungplatzkommandantur Munster verlastet.

Der RSO wird wohl für 2 Jahre im Deutschen Panzermuseum Munster zu sehen sein, wo er den Bereich der Geschichte der Panzerjägertruppe bereichert.

(Bilder mit freundlicher Genehmigung des deutschen Panzermuseum Munster)













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